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Comments

koogleschreiber

In my job, we're running three online platforms: Our own shop, one at eBay and one at Amazon - and our Amazon store outperforms the other two, our turnover has doubled since we are professional sellers at Amazon. Surprisingly, we generally can sell our products at higher prices there. I don't think the customers buy where they find the cheapest price possible. If they would google a product found in our Amazon store, they would easily find it 5 - 10 % cheaper in our own online shop. Generally, in first place, consumers buy where they are used to buy, in a shop they know and they trust. In second place, especially when it comes to machines and electronics, they buy what they like and not what they understand. Obviously this is the point where the art of selling is most important. In third place we have a big manure heap. :)) Then comes the price.

If Stuttgart's best-known bookstore has to shut his doors, they probably have ignored the signs of the time for more than a decade. I suppose they never read 'Clicking' by Faith Popcorn. Once we also have been a pure retail shop and we also would have had to shut our doors years ago if we never had expanded into the internet.

Hattie

I feel about Amazon the way I feel about Wal-Mart. The business model is good. Why not have one store where you can find everything you need without having to look everywhere? I hate to shop, just want to get what I want or need with as little time and effort as possible. But I don't think this means these corporations should be stiffing the workers. That is why we need strong unions who bargain collectively for employees. And in this country we have got to raise the minimum wage.

erphschwester

wir wollen doch das kind mal nicht mit dem bade ausschütten.
"die menschen", die so ein böses verbraucherverhalten an den tag legen, sind ja doch produkt der politik, die sie geformt hat. "geiz ist geil" haben nicht die kleinen leuten auf der straße sich ausgedacht, sondern die konzerne, die den hals nicht voll genug kriegen konnten. das größtmögliche ergebnis bei geringstmöglichem aufwand. und nebenher die konkurrenz aus dem wege schaffen, die noch ehrliches geld für ehrliche arbeit zahlte. am liebsten wäre es den großen, wenn der faktor mensch ganz aus der sache rausgehalten würde. aber zum glück gibts in der dritten welt ja noch genug, die für wenig viel arbeiten. und auf die gesetze (arbeits- und umweltschutz) wird da auch nicht so geschaut. und für den rest können wir uns bei herrn schröder bedanken, der dafür sorgte, dass der arbeitsmarkt keiner mehr ist, sondern jeder für das geld arbeiten muss, das man ihm anbietet. das freut den arbeitgeber und die politik gleichermaßen, denn hernach kann jeder gute zahlen vermelden (hohe gewinne, geringe arbeitslosigkeit). und der verbraucher, der sich wundert, wie sehr es doch in den letzten jahren bei ihm abwärts gegangen ist, darf sich noch den vorwurf der geizistgeil-mentalität gefallen lassen.

ich, wenn mich denn einer fragen würde, kaufte lieber im laden und bauernhof an der ecke. da bliebe mir manches an schlechtem gewissen und gesundheitsschäden erspart. aber ich kann es mir nicht leisten, weil ich zwar einen ordentlichen job, aber dennoch viel weniger in der tasche habe als vor zwanzig jahren.

die märkte, so viel ist mal klar, sind keine mehr. trotz aller vermeintlichen wünsche von deregulierung wird immer gerade alles so reguliert, dass es zugunsten des geldes geht. man darf sich fragen, wann die vernunft kapiert, was die gier nicht wahr haben will: so geht es nicht weiter!

David

Amerika ist vom vermeintlichen Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu einem Paradies für Besserverdiener geworden.Und die wachsende Ungleichheit sieht man heute auch in Deutschland.

Wieso wird das Amazon-Geschäftsmodell einfach akzeptiert, oder sogar bejubelt? Warum laufen die Menschen nicht vor Wut auf die Strasse? Weshalb ist die Occupy-Bewegung anscheinend gescheitert?

erphschwester

ich kenne niemanden, der "jubelt" und akzeptanz ist die normale reaktion von menschen, die keinen gegenvorschlag haben. vielleicht, weil es mühselig ist, nach alternativen zu suchen und unerfreulich, sich in die reihen der (denkenden) minderheit zu durchzuschlagen.
und vielleicht ist amazon das "kaufhaus" für genau jene, die sie ausbeuten? menschen, die so viel und schwer arbeiten, dass sie keine kraft und zeit mehr haben, zum einkauf irgendwo hin zu gehen.

übrigens betrachte ich occupy nicht als gescheitert. keiner hat von den aktionen mehr erwartet, als einen formierten wiederstand, der zeigt, d a s s es durchaus denkende menschen in allen bevölkerungsschichten gibt, die zusammenhänge erkennen und aufmerksam machen. die ängstlichkeit und der gehäufte bruch der rechtsstaatlichen prinzipien (demonstrationsfreiheit) in den betroffenen städten (lies mal berichte über frankfurt) zeigten, wie groß die angst der regenten ist. wer angst hat, ist sich seiner sache so sicher nicht. ich sehe darin eine botschaft, die in beide richtungen geht. und beobachter blieben sicher nicht unbeeinflusst.

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